Sühne- und Mordsteine in der Oberlausitz

ISBN
978-3-941908-34-5
Autoren
Rainer Mann und Frank Nürnberger
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An vielen Orten der Oberlausitz begegnen wir stummen, geheimnisumwitterten Zeugen der Vergangenheit in Form von Steinkreuzen, Kreuzsteinen oder anderen Ausdrucksformen des Rechtsverständnisses unserer mittelalterlichen Vorfahren.
144 Seiten
24 x 29 cm
durchgehend vierfarbig
​Hardcover

Dabei handelt es sich überwiegend um Sühnesteine für begangene Tötungsdelikte, deren konkreter Aufstellungsanlass in der Regel im Dunkel der Geschichte verloren gegangen ist. Aus Erklärungsnot wurde den Steinmalen später eine neue Bedeutung zugesprochen, die dem Alter der Steine meist nicht gerecht wird. So hören wir häufig von Pestkreuzen, Schwedensteinen, gefallenen Offizieren aus der Napoleonzeit u. a. historischen Ereignissen, die spätere Generationen mit den Steinen in Verbindung brachten. Mit Sicherheit stammen die meisten der Steinkreuze und Kreuzsteine aus dem späten Mittelalter, einer Zeit als die Sühnesteine prosperierten. Ein paar von ihnen tauchen in alten Niederschriften, Geschichtsbüchern und im Sagenschatz der Oberlausitz auf.
Steinkreuze und Kreuzsteine stehen oft unscheinbar am Wegesrand und werden von den meisten Menschen kaum beachtet. In diesem Buch sind über 220 dieser Kleindenkmale der Oberlausitz so beschrieben, dass man sie nicht nur zufällig findet. Dazu wird so manches bis jetzt verborgene Geheimnis um sie gelüftet.
Das Thema könnte eine Anregung sein, wieder einmal mit dem Fahrrad oder zu Fuß die Oberlausitzer Heimat zu entdecken.
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